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LUNO-Luchs VINO
     
   
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LUNO-Luchse

Porträts und Steckbriefe der bisher freigelassenen Luchse:

AIKA (Freilassung am 24. März 2003)

AYLA (Freilassung am 24. März 2003; überfahren am 8.März 2004)

TURO (Freilassung am 26. Januar 2003, erneut freigesetzt am 24. März 2003)

NURA (Freilassung am 5. März 2001)

VINO (Freilassung am 5. März 2001; tot am 21./22. Mai 2003)

AURA (Freilassung am 23. März 2001)

ODIN (Freilassung am 23. März 2001)

ROCO (Freilassung am 8. April 2001; verschwunden am 29. August 2001)

BAYA (Freilassung am 20. April 2001)

     
   

AIKA

Freilassungsdatum: 24. März 2003
Fangdatum: 25. Februar 2003
Ort: Roches bei Moutier (BE)
Fallenart: Kastenfalle
Geschlecht: weiblich
Alter zum Zeitpunkt der Umsiedlung: mehrjährig

AIKA hat eine gewaltige Reise hinter sich. Sie wanderte
vom Freilassungsort am Tössstock über den Ricken,
dann der Speerkette entlang, überquerte die Linthebene,
wanderte den Hügelzügen südlich des Zürichsees und dem
Limmattal entlang bis nach Baden, kehrte dort um und
ging bis zum Sihlwald, wo sie einige Monate verblieb.
Von dort wanderte sie weiter bis in die Nordwestecke
des Glarnerlandes, wo sie seit Ende 2003 lebt.

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AYLA (†)

Freilassungsdatum: 24. März 2003
Fangdatum: 27. Februar 2003
Ort: Roches bei Moutier (BE)
Fallenart: Kastenfalle
Geschlecht: weiblich
Alter zum Zeitpunkt der Umsiedlung: 1 jährig
Todesdatum: 28. März 2004 bei Rüthi SG überfahren

AYLA wanderte aus dem Tössstockgebiet nach Südosten,
durchquerte das Speergebiet und den Raum der westlichen
Churfirsten bis sie sich in den Wäldern entlang der
Kreuzberge im Rheintal niederliess. Im Talboden kam sie zu Tode.

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TURO

Freilassungsdatum: 26. Januar 2003
Fangdatum: 20. Januar 2003
Zeit: 18:20
Ort: Belprahon, Amtsbezirk Moutier im Berner Jura
Fallenart: IRTIS - Fallensystem mit Luftgewehr und Narkosespritze,
aufgestellt an einem Riss
Gewicht: 21kg
Geschlecht: männlich
Alter zum Zeitpunkt der Umsiedlung: 5 jährig

TURO hat sich nach seiner Freilassung einige Zeit im Raum Wil
aufgehalten und ist dann zielstrebig Richtung Westen abgewandert
(Karte)
. Er wurde in der Nacht vom 7. auf den 8. März im Kanton
Schaffhausen an einem Riss wieder eingefangen und am 24. März
mit den beiden Weibchen AIKA und AYLA am Tössstock wieder
freigesetzt. Von dort hat er sich erneut auf Wanderschaft begeben
und ist über Zürich und den Pfannenstiel nach Jona gelangt, ist erneut
nach Zürich zurückgekehrt und hat dann einige Zeit am Pfannenstiel
verbracht. Seit dem November 2004 lebt er wieder am Tössstock.

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Turo bei seiner Freilassung
[MPEG-Video 779MB] (© Christine Breitenmoser)

 

Turo vor seiner Freilassung am 26. Januar 2003 im Hinterthurgau. Foto: Marie-Pierre Ryser-Degiorgis
Turo bei seiner Freilassung [MPEG-Video 779MB] (© Christine Breitenmoser)


   

NURA

Freilassungsdatum: 5. März 2001
Fangdatum: 08. Februar 2001
Zeit: ca. 18:30
Ort: Region Guggisberg, Kanton Bern
Fallenart: Schlingenfallen, aufgestellt um ein
zuvor von einem Luchs gerissenes Reh
Gewicht: 16.5 kg
Geschlecht: weiblich
Alter zum Zeitpunkt der Umsiedlung: 2-3 jährig

Nura lebt im November 2005 noch im Raum zwischen der Speerkette
und den westlichen Churfirsten. 2003 und 2005 hat sie Junge geboren.

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Nura vor ihrer Freilassung in der Quarantänestation

Foto: Klaus Robin


   

VINO (†)

Freilassungsdatum: 5. März 2001
Fangdatum: 15. Februar 2001
Zeit: ca. Mitternacht
Ort: Region Moléson, Kanton Freiburg
Fallenart: Kastenfalle, aufgestellt auf einem bekannten Luchswechsel
Gewicht: 23 kg
Geschlecht: männlich
Alter zum Zeitpunkt der Umsiedlung: > 5 jährig
Todesdatum: 21./22. Mai 2003 in Amden eines natürlichen Todes
gestorben

Vino wanderte aus dem Tössstockgebiet zur Speerkette und den
Churfirsten, besetzte zeitweilig die ganze Churfirstenkette und
zog sich dann auf ihren westlichen Bereich zurück. Dort starb
er an den Folgen von Herz- und anderen Altersproblemen.

 

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VINO in Quarantäne

Vino in Quarantäne
Foto: Heinz Nigg


   

AURA

Freilassungsdatum: 23. März 2001
Fangdatum: 10. März 2001
Ort: Region Gstaad, Kanton Bern
Fallenart: IRTIS - Fallensystem mit Blasrohr
und Narkosespritze
Gewicht: 17 kg
Geschlecht: weiblich
Alter zum Zeitpunkt der Umsiedlung: 2- jährig

Aura blieb in Bereich ihres Aussetzungsgebietes. Sie konnte im Monitoring 2005 nicht nachgewiesen werden.

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LUNO Luchsin AURA bei ihrer Freilassung

Aura bei ihrer Freilassung
Foto: Klaus Robin


   

ODIN

Freilassungsdatum: 23. März 2001
Fangdatum: 24. Februar 2001
Ort: Region Hauteville, Kanton Freiburg
Fallenart: Kastenfalle
Gewicht: 20.5 kg
Geschlecht: männlich
Alter zum Zeitpunkt der Umsiedlung: > 5 jährig

Odin wanderte vom Aussetzungsgebiet im Toggenburg
über St. Gallen, Rorschacherberg, Thal rund um den Alpstein,
blieb längere Zeit dort und nahm dann das frei gewordene
Territorium von Roco ein. ODIN konnte im Monitoring 2005 nicht nachgewiesen werden.

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ODIN vor der Transportkiste bei seiner Freilassung

Odin bei seiner Freilassung [2.8MB MPEG]
(© Urs Breitenmoser)
Foto: Klaus Robin


   

ROCO (†?)

Freilassungsdatum: 8. April 2001
Fangdatum: 14. März 2001
Ort: Region Les Diablerets, Kanton Waadt
Fallenart: Kastenfalle
Gewicht: 21.5 kg
Geschlecht: männlich
Alter zum Zeitpunkt der Umsiedlung: > 5 jährig

Roco ging vom Tössstockgebiet zuerst nach Norden
Richtung Winterthur, kehrte um und wanderte entlang
des Toggenburgs bis zum Alviermassiv. Dort verblieb
er bis zu seinem bis heute ungeklärten Verschwinden
am 29.August 2001.

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LUNO Luchs ROCO verschwindet im Wald

Roco bei seiner Freilassung
Foto: Klaus Robin


   

BAYA

Freilassungsdatum: 20. April 2001
Fangdatum: 07. April 2001
Ort: Region Albeuve, Kanton Freiburg
Fallenart: Kastenfalle
Gewicht: 14.5 kg
Geschlecht: weiblich
Alter zum Zeitpunkt der Umsiedlung: juvenil oder subadult

Baya wurde am Tössstock freigesetzt, blieb einige Zeit dort
und verschob sich dann langsam nach Südosten, wanderte
dem Toggenburg entlang in den Raum der östlichen Churfirsten
und des Alviers. Sie hatte 2002 und 2003 Junge. Zwei dieser Jungen (NEMA, weiblich, und B88, männlich) konnten im Monitoring 2005 nachgewiesen werden. BAYA selbst konnte im Monitoring 2005 nicht nachgewiesen werden.

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LUNO-Luchsin BAYA

Baya bei ihrer Freilassung
Foto: Klaus Robin


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