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LUNO-Projekt > Modul Wald
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Gämsbock
Foto: Klaus Robin
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Waldverjüngungskontrolle
in den Kantonen AI, TG, SG, ZH
Zu den Entscheidungsgrundlagen für die Projektlenkung gehören
unter anderem auch die Ergebnisse der Waldverjüngungskontrolle.
Die Verjüngungskontrolle in den Kantonen AI, TG, SG und ZH erfolgte
zweistufig. In einem ersten Schritt wurde der Wildtiereinfluss flächendeckend
gutachtlich abgeschätzt. Anschliessend wurde in einem zweiten Schritt
auf ausgewählten Indikatorflächen von 30 bis 50 ha Grösse
mit einem Stichprobenverfahren die Verbissintensität gemessen.
Pro 1'000 ha Wald war rund eine Indikatorfläche angelegt. Diese
Flächen waren regelmässig über die Wälder verteilt.
Damit konnte der Aufwand zur Messung des aktuellen Einfluss der Wildtiere
auf die Waldverjüngung minimal gehalten werden. Bei den Indikatorflächen
handelte es sich vorwiegend um Problemgebiete, in denen heute die natürliche
Verjüngung des Waldes durch die Wildtiere erschwert wird.
Kostenintensive Verfahren wurden dort konzentriert, wo es wichtig war,
genaue und aktuelle Informationen zu erhalten. Die Erhebungen in den
Indikatorflächen fanden einmal pro Jahr oder einmal in Jahren statt.
Damit wurde es möglich, die Entwicklung der Verbissintensität
zu messen.
Das Verfahren ist vollständig kompatibel mit den einschlägigen
Vorgaben. Es basiert auf den aktuellsten Forschungsarbeiten im Bereich
der Verjüngungskontrolle, welche unter anderem im Berner Oberland
in einem Gebiet entwickelt worden waren, in dem ebenfalls Luchse vorkommen.
Im Raum See und Gaster des Kantons St. Gallen wird die Verbissintensität
bereits seit sechs und mehr Jahren gemessen. Es bestehen also auch Informationen
dazu, wie sich die Verbissintensität vor der Luchsumsiedlung entwickelt
hat.
Die Hauptarbeit für die Verjüngungskontrolle bestand aus
Eigenleistungen der Kantone. Die Feldaufnahmen wurden von Revier- und
Zentrumsförster geleitet. Dieses Vorgehen erlaubt bei der Überwachung
langfristiger Prozesse eine grosse Kontinuität und Sicherheit bei
Datenqualität. Für die Feldaufnahmen wurde die lokale Jägerschaft
jeweils mit einbezogen. Externe Leistungen beschränkten sich auf
die Ausbildung der Feldequipen, die Qualitätssicherung und die
Auswertung. Ausbildung, Qualitätssicherung und Auswertung der Daten
wurden in sämtlichen Kantonen durch
Dr. Daniel Rüegg,, dipl. Forsting. ETH, 8722 Kaltbrunn, betreut.
Das Projektmodul Waldverjüngung ist Ende 2003 angeschlossen worden.
Wie zu erwarten war, konnten in der zur Verfügung stehenden Periode
zwischen 2001 und 2003 noch keine gesicherten Aussagen erarbeitet werden.
Die Verjüngungskontrolle wird nach Abschluss des Projektmoduls
in das Programm der kantonalen Waldverjüngungskontrolle integriert.
Eine Auswertung über den Zeitraum 2001 bis 2006 ist für das
Jahr 2006 vorgesehen. (Stand 11. Februar 2005)
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Luchs
& Tourismus
info@luno.ch
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