|
 
|
|
|
   
 

AURA rennt nach der Freilassung davon.
     
     
     
   
     
     
     
     
   
     
     
  Home  
     
     
 

Copyright © LUNO
Verantwortlich:
KooLUNO
c/o Robin Habitat AG, Uznach
webmaster

 

9. April 2001

Pressemitteilung: 9. April 2001, 16:30 Uhr

Fang eines weiteren Luchses für die Umsiedlung

In der Nacht vom 6. auf den 7. April 2001 wurde in einer Kastenfalle in der Nähe von Albeuve FR der letzte von sechs Luchsen gefangen, die dieses Jahr von den Nordwestalpen in die Ostschweiz umgesiedelt werden. Das junge, 14.5 kg schwere Luchsweibchen ging in die gleiche Falle, in der am 15. Februar bereits ein adultes Männchen gefangen wurde.

Im Rahmen des im vergangenen August in Kraft getretenen Konzept Luchs Schweiz und den Verträgen des BUWAL mit den Kantonen der West- und der Ostschweiz ist vorgesehen, in diesem Jahr sechs Luchse aus den Nordwestalpen der Kantone Bern, Freiburg und Waadt, wo der hohe Luchsbestand in den vergangenen Jahren eine heftige Kontrovrse ausgelöst hat, in die noch nicht vom Luchs besetzte Ostschweiz umzusiedeln. Die Fänge für diese Aktion begannen Mitte Februar und sind nun mit dem Fang am Freitag Abend abgeschlossen worden. Wegen der geringen Schneelage war das Fangen der Luchse schwierig, aber dank den 13 Kastenfallen, die zwischen dem Thuner- und dem Genfersee aufgestellt und von den Wildhütern der Kantone Bern, Freiburg und Waadt überwacht wurden, gelang es doch, wie geplant bis Mitte April drei männliche und drei weibliche Luchse einzufangen.

Die Einfänge waren über die ganzen Nordwestalpen verteilt. Die drei Weibchen stammen aus Guggisberg (BE), Gstaad (BE) und Albeuve (FR), die Männchen von Charmey (FR), Albeuve (FR) und Diablerets (VD). Die meisten dieser sechs Luchse bestrichen jedoch Wohngebiete, die über die Kantonsgrenzen hinaus reichten. Vier Tiere wurden in Kastenfallen auf bekannten Wechseln und zwei an gerissenen Rehen gefangen.

Fünf der eingefangenen Luchse wurden bereits in den Kantonen Zürich und St. Gallen ausgesetzt, das dritte Männchen gestern Sonntag im Wildschonrevier Tössstock (ZH). Nun wartet nur noch das am Freitag gefangene dritte Weibchen in der Quarantänestation darauf, seine Freiheit zurück zu gewinnen. Der Umsiedlungsplan sieht vor, im kommenden Winter nochmals 4-6 Luchse in die Ostschweiz zu bringen. Über den weiteren Verlauf der Aktion werden die Kantone der Ost- und der Westschweiz zusammen mit dem BUWAL in den kommenden Wochen und Monaten entscheiden, nicht zuletzt aufgrund der Erfahrungen, die man auf beiden Seiten mit der Umsiedlung der ersten sechs Tiere machen wird.

(Urs Breitenmoser, KORA)

(1.4 MB)
infoLUNO

(85KB)
LUNO-Faltblatt

(448KB)
Luchs & Tourismus

info@luno.ch

 

[ Seitenanfang ]