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AURA rennt nach der Freilassung davon.
     
     
   
     
     
     
     
     
   
     
     
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15. August 2002

Medienmitteilung

Erster Luchsriss an Haustieren

(luno) In der Nacht vom 1. auf den 2. August 2002 hat ein Luchs im Raum Speer eine Ziege gerissen.
Am 2. August in der Frühe vermisste der Eigentümer eine seiner Ziegen. Er suchte nach ihr und fand sie tot im Gelände. Sie war mit Gras zugedeckt. Umgehend meldete er die Situation der Kant. Wildhut, die veranlasste, dass einer der Experten von LUNO-KORA den Ort des Geschehens aufsuchte. Am gleichen Tag erfolgte ein Augenschein mit dem Ergebnis, dass als Todesursache der Riss durch einen Luchs festgestellt wurde. Das Abgeltungsverfahren, wie es durch den Vertrag zwischen Bund und Kantonen festgelegt ist, wurde inzwischen durch das Kant. Amt für Jagd und Fischerei eingeleitet.

 

infoLUNO - eine neue Publikation zum Luchsumsiedlungsprojekt

infoLUNO
[ PDF-Datei (1.4 MB) ]

(luno) Vergangene Woche ist die erste Nummer des Informationsbulletins infoLUNO erschienen. Das Ziel dieser Publikation ist es, den Leserinnen und Lesern das Projekt LUNO in seinem Gesamtzusammenhang darzulegen.
Dem Heft vorangestellt ist ein eindrückliches Editorial von RR Peter Schönenberger. Ihm folgt eine Betrachtung von Hans-Jörg Blankenhorn, dem Bereichsleiter Wildtiere des BUWAL, zur Frage: "Hat der Luchs noch Platz in der Schweiz". Dieser Text beleuchtet die historische Stellung des Luchses als Teil der natürlichen Artenvielfalt, seine Ausrottung vor 100 Jahren und die Wiederansiedlung in den Zentral- und Westalpen und im Jura seit 1971. Ein Text des Koordinators der Grossraubtierprojekte beim BUWAL, Christoph Jäggi, befasst sich mit dem rechtlichen Schutz des Luchses in der Schweiz und in Europa. Zudem weist er darauf hin, dass der Fang und die Ansiedlung von Wildtieren in der Schweiz sowohl vom Bund wie von den Kantonen zu bewilligen sind. Der Text befasst sich im weiteren mit den möglichen Eingriffen in den Bestand geschützter Tiere, speziell des Luchses.
Der Leiter der Koordinierten Forschungsprojekte zur Erhaltung und zum Management der Raubtiere in der Schweiz KORA, Urs Breitenmoser, erläutert das Konzept Luchs Schweiz, das am 28. August 2000 in Kraft gesetzt worden ist. Dabei nimmt er speziell Bezug auf die Situation in der Nordostschweiz. Die Fachstellenleiter Jagd der Kantone Appenzell Ausserrhoden/Willy Moesch, Appenzell Innerrhoden/Alfred Moser, St. Gallen/Christian Ruhlé, Thurgau/Augustin Krämer und Zürich/Max Straub beschreiben in weiteren Artikeln die politische Meinungsbildung in den Kantonen im Vorfeld der Luchs-Wiederansiedlung. Die Koordinatoren des Projektes legen die Strukturen des Projektes LUNO offen. Die verschiedenen Projektmodule sind Gegenstand der Ausführungen ihrer zuständigen Leiter. Die Publikation enthält ausserdem ein Merkblatt für Mittelschüler, Seminaristen und Berufsschüler, die sich in ihren Zwischen- oder Abschlussarbeiten mit dem Thema Luchsumsiedlung befassen wollen; ausserdem wird der regionalen Bevölkerung aufgezeigt, wie sie zu Auskünften über das Projekt kommt und welcher Weg zu beschreiten ist, wenn jemand eine der Peilequipen begleiten möchte.
Drei Kurzmitteilungen beschreiben eine Infrarotaufnahme von Baya, die Erbeutung eines Auerhahnes durch einen Steinadler und den Luchsrissdiagnostikkurs in Bütschwil. Schliesslich bietet das Bulletin in einem Überblick die wichtigsten Aussagen in Kürze von der Zielsetzung bis zur Öffentlichkeitsarbeit.

infoLUNO kann über klaus.robin@luno.ch bestellt und unentgeltlich bezogen werden.

(1.4 MB)
infoLUNO

(85KB)
LUNO-Faltblatt

(448KB)
Luchs & Tourismus

info@luno.ch

 

 

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