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AURA rennt nach der Freilassung davon.
     
   
     
     
     
     
     
     
   
     
     
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25. März 2003

 

Drei Jura-Luchse im zürcherisch-st. gallischen Schongebiet Tössstock frei gesetzt.

Gestern Montag, 24. März 2003, sind im Rahmen des Wiederansiedlungsprojektes LUNO im ge-meinsamen zürcherisch-st. gallischen Schongebiet Tössstock drei Jura-Luchse freigesetzt wor-den. Damit ist mit insgesamt 9 Luchsen die ursprünglich geplante Zahl von 8 - 12 umzusiedeln-den Tieren erreicht und die Umsiedlung einstweilen abgeschlossen.
Bis zum Ende der ersten Projektphase werden die umgesiedelten Luchse mittels Telemetrie wei-terhin überwacht, ausserdem die Wildbestände nach einer vereinheitlichten Methode erfasst, die Erhebungen am Auerhuhn fortgeführt und Veränderungen der Wildverbisssituation analysiert.

(luno) Am vergangenen Montag, 24. März 2003, sind im Rahmen des Wiederansiedlungsprojektes LU-NO im gemeinsamen zürcherisch-st. gallischen Schongebiet Tössstock auf St. Galler Boden zunächst ein Weibchen und ein Jungtier und anschliessend im Zürcher Teil der Kuder (Luchsmännchen) TURO freigesetzt worden.

Portrait Turo

Der zum zweiten Mal frei gesetzte TURO.
(Foto und © Klaus Robin/LUNO, 2003)

TURO war am 20. Januar 2003 bei Belprahon im Amtsbezirk Moutier gefangen und am 26. Januar ein erstes Mal im Hinterthurgau in die Natur entlassen worden. Er verblieb vorerst einige Zeit im Bereich des Aussetzungsortes und war dann auf der Suche nach Weibchen zuerst ins Tösstal und von dort in den Kanton Schaffhausen gewandert. Dazu musste er verschiedene Hindernisse wie Autobahn, Eisen-bahn und den Rhein überwinden, was ihm unverletzt geglückt ist. In der Nähe der Grenze zu Deutsch-land war er in der Nacht vom 7. auf den 8. März wieder eingefangen worden. Nach Mitteilung der zu-ständigen Behörden von Baden-Württemberg wäre TURO im Schwarzwald in einen luchsleeren Raum vorgedrungen. Mit dem Wiedereinfang konnte sichergestellt werden, dass dieses aus dem Jura stam-mende Männchen, welches sich von den bisher frei gelassenen Tieren aus den Nordwestalpen gene-tisch unterscheidet und deshalb besonders bedeutsam ist, dem Wiederansiedlungsprojekt LUNO in der Nordostschweiz erhalten bleibt.
Kurz vor TURO haben die beiden Luchsinnen AIKA und AYLA den Sprung in die Natur vollzogen. Sie waren am 25. und 27. Februar 2003 im Raum Moutier nacheinander in der gleichen Falle gefangen worden. Es handelt sich vermutlich um Mutter und Tochter, was durch genetische Analysen noch zu bestätigen ist. Der natürliche Vorgang der Ablösung, während dem die engen sozialen Bindungen der Jungtiere des Vorjahres zur Mutter aufbrechen, läuft gerade jetzt, so dass die beiden Luchse bald ihre eigenen Wege gehen werden. Da das Jungtier AYLA sich noch nicht an der Fortpflanzung beteiligen wird, besteht zur Zeit kein Risiko, dass Mutter und Tochter vom gleichen Männchen trächtig werden.
Mit der Freisetzung der drei Jura-Luchse ist der Beschluss des Strategischen Lenkungsausschusses vom 17. Januar 2002, im Winter 2002/2003 weitere 2 - 3 Luchse, vorzugsweise aus dem Jura, freizu-setzen, operativ ausgeführt. Mit insgesamt 9 umgesiedelten Luchsen ist auch die in der Projektplanung vorgesehene Zahl von 8 - 12 Tieren vorerst erreicht.
Bis zum Ende der ersten Projektphase werden die umgesiedelten Luchse mittels Telemetrie weiterhin überwacht, ausserdem die Wildbestände nach einer vereinheitlichten Methode erfasst, die Erhebungen am Auerhuhn fortgeführt und Veränderungen der Wildverbisssituation analysiert.
Die Ergebnisse des Projektes LUNO werden Ende Jahr vorliegen.


Weitere Auskünfte erteilen:

Dr. Klaus Robin; LUNO, Projektkoordinator und Beauftragter für Öffentlichkeitsarbeit; 055 285 30 50; 079 354 23 73

Max Straub, Kant. Fischerei- und Jagdverwalter; 01 315 52 01; 079 205 02 81

Guido Ackermann; Amtsleiter-Stv. Jagd und Fischerei St. Gallen; 071 229 32 88; 079 504 30 61

Dr. Hans-Jörg Blankenhorn, eidgenössischer Jagdinspektor, Bundesamt für Umwelt, Wald und Landschaft BUWAL; 031 324 78 32; 079 334 73 78

Dr. Urs Breitenmoser; Koordinierte Forschungsprojekte zum Schutz und Management der Raub-tiere in der Schweiz KORA; 031 951 70 40; 079 410 14 39

 

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